6. Oktober 2016 stephan.klein

Einsatz von Bewegtbildkommunikation – das Recruiting-Video

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Videos bewegen! Mehr und mehr User nutzen Filme im Internet. Deshalb wird es auch für Unternehmen immer entscheidender, mit Bewegtbild zu kommunizieren – sowohl intern, als auch extern.

Viele Firmen folgen dieser Entwicklung und haben inzwischen einen YouTube-Channel oder einen eigenen Videokanal im Intranet. Doch welche Möglichkeiten gibt es, diese Kanäle sinnvoll und vor allem nachhaltig zu füllen?

Das Recruiting-Video

Im „War of Talents“ sind Unternehmen gefragt, hochqualifizierte Fachkräfte positiv auf sich aufmerksam zu machen und auf potentielle Angestellte zuzugehen. Verpassen Unternehmen diesen Schritt, entgehen ihnen die richtigen Bewerber. Arbeitgeber stehen somit vor der Herausforderung, sich attraktiv zu präsentieren und zu zeigen, was sie bieten. Doch wie können Unternehmen das am besten zeigen?

Ein Instrument, welches auf Karriereseiten nicht mehr wegzudenken ist, ist das Recruiting-Video. Online sieht man es immer wieder auf Unternehmensseiten: Neben der textlichen Auflistung der Aufgaben und der Anforderungen einer Stellenanzeige findet man einen Film. Diese Entwicklung macht zum einen deutlich, dass der Wettbewerb um die besten Mitarbeiter bereits im vollen Gange ist, zeigt zum anderen aber auch, dass ein Recruiting Film eine ideale Ergänzung zur Jobausschreibung bietet. Er vermittelt dem potentiellen Bewerber, was ihn zukünftig erwartet und schafft vor allem eins: Dass das Unternehmen im Kopf bleibt!

Das Ziel eines guten Recruiting-Videos ist klar: Es muss die richtigen Kandidaten ansprechen, begeistern und dazu bringen, sich bei dem eigenen Unternehmen zu bewerben. Doch oft wird bei der Umsetzung ein falscher Ansatz verfolgt. Unternehmen wollen sich möglichst als den besten Arbeitgeber mit den tollsten Benefits darstellen, lassen Ihre Angestellten betonen, wie super die Work-Life-Balance ist und wie unfassbar genial die Aufstiegschancen im Unternehmen sind. Wahrscheinlich fällt es Ihnen schon beim Lesen auf – das alles klingt total überspitzt und wirkt beim Zuschauer auch nicht authentisch!

Authentizität ist entscheidend!

Angestellte während ihres Arbeitstages zu begleiten, über den Job erzählen zu lassen und ehrliche Einblicke in die Tätigkeiten zu geben – das alleine kann schon ausreichen, um die richtigen Zuschauer anzusprechen. Denn Mitarbeiter sind das Schlüsselelement. Mit ihnen können sich potentielle Bewerber am besten identifizieren und Vertrauen fassen. Also: Lassen Sie Ihre Angestellten erzählen!

Darüber hinaus muss hinter dem Video ein gutes Konzept stecken, dass den Zuschauer verleitet, den Film bis zum Ende gucken zu wollen und dass das Unternehmen positiv in Erinnerung bleiben lässt. Viele Unternehmen haben im Bereich des Recruiting-Videos ausgefallene Konzeptideen umgesetzt: Sowohl bei einem weltweit operierenden Automobilhersteller, als auch bei einer großen Bank rappen Praktikanten über ihre Tätigkeit. Eine mutige Umsetzung, die aber leider nicht sehr authentisch wirkt. Denn der Charakter einer Bank steht keinesfalls in Bezug zum Charakter von Rap-Musik. Den Eindruck, den man durch solch ein Video bekommt, hat wenig mit der Realität zu tun und strahlt deshalb keine Glaubwürdigkeit aus.

Zwischen Ausgefallenheit und Erfolg liegt ein schmaler Grad.

Die Darstellungsform hängt immer vom Unternehmen ab. Lockere, überspitze Videos sind in vielen Branchen ein No Go. Es gibt allerdings auch Beispiele, bei denen der Mut zum Ausgefallen gut ankommt – weil es zum Unternehmen passt und Elemente wie Ironie bewusst eingesetzt werden. Wenn es auf diese Art und Weise positiv im Kopf hängen bleibt, kann man auch von einem erfolgreichen Recruiting Video sprechen.

Fazit

Ein gelungener Recruiting Film hinterlässt bei potentiellen Bewerbern nicht nur Eindruck, er steigert auch das Verlangen, bei diesem Unternehmen arbeiten zu wollen. Ein klarer Vorteil für Arbeitgeber, die im Bereich des Personalmarketings solch ein Recruiting-Video einsetzen. Denn das erhöht die Erfolgschancen, langfristig die besten Fachkräfte für sich zu gewinnen.

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Über Ramona:

Als Allzweckwaffe in der Koordination und Durchführung unserer Projekte ist Ramona zentrale Ansprechpartnerin und unterstützt hunderteins nicht nur organisatorisch, sondern treibt unsere Filme auch konzeptionell als Regisseurin nach vorne. Dabei schafft die ausgebildete TV Redakteurin es mit Leichtigkeit Telefonhörer, Notizblock, Handy und eine Teetasse auf einmal zu balancieren und ganz nebenbei die nächste Konzeptidee aus dem Ärmel zu schütteln. Als überzeugte “Mit dem Fahrrad zur Arbeit”-Fahrerin trotzt sie täglich Wind und Wetter, um jeden Tag gut gelaunt die Anrufe und Mails unserer Kunden zu beantworten.

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