30. Mai 2017 Ramona Obst

Welche Auflösungen sind bei einer Filmproduktion im Unternehmen relevant?

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Bevor wie die Frage beantworten, welche Auflösungen für Filmproduktionen von Unternehmensfilmen relevant sind, müssen wir klären, welche Formate es überhaupt gibt und wie sich die Auflösungen in den letzten Jahren verändert haben.

Von SD zu 4K

Unsere Zeitrechnung beginnt bei Standarddefinition – SD Widescreen. Das war damals die Umstellung von einem 4:3 Bild zu einem 16:9 Bild. Schaut man sich heutzutage Inhalte in SD an, erscheinen diese sehr pixelig.

Denn die Entwicklung von Videoauflösungen hat enorme Fortschritte gemacht. Nach der Umstellung auf SD folgte HD als kleiner Zwischenschritt, bis wir dann zum Standard von heute gekommen sind, dem Full HD.  Full HD hat sich als Vorreiter für das Internet entwickelt, weil es einen guten Kompromiss zwischen Qualität und der Größe der Videofiles, die übers Internet gestreamt werden, bietet.

Darüber hinaus gibt es mittlerweile Entwicklungen in Richtung Ultra HD/4K. In Elektromärkten sieht man beispielsweise primär Fernseher, die genau dieses Ultra HD Feature haben.

Da die Distribution von Ultra HD/4K Inhalten allerdings noch relativ limitiert ist, ist es in der Bewegtbildkommunikation im Internet noch weniger relevant.

Produktions- und Auslieferungsstandard

Hierbei muss man allerdings zwischen einem Produktionsstandard und einem Auslieferungsstandard unterscheiden. Beim Auslieferungsstandard ist die 4K oder möglicherweise auch größere Auflösung 6K, oder 8K online noch nicht so stark verbreitet, weil User nicht in der Lage sind, diese großen Auflösungen abzurufen und zu konsumieren.

Als Produktionsstandard ist das allerdings eine andere Geschichte, denn es bietet uns Vorteile, wenn wir in höheren Auflösungen aufnehmen, als wir sie ausliefern.

 


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Die Vorteile einer 4K-Produktion

Der erste Vorteil ist die Möglichkeit, Bilder noch ein wenig in der Größe bearbeiten zu können. Man kennt das aus der Fotografie, da gibt es die Möglichkeit in der Nachbereitung die Bilder noch ein wenig zu vergrößern, zu verkleinern und dementsprechend auch vielleicht störende Elemente noch einmal auszuschneiden. Bei der bisherigen Produktionsart in HD hatten wir diese Möglichkeit nicht. Ein Bild wurde so in den Schnitt integriert, wie es produziert wurde. Eine 4K Produktion bietet hingegen die Möglichkeit, die Aufnahmen im Schnitt noch etwas anzupassen, wenn dieser anschließend in HD rausgerechnet wird.

Man kann das Ganze auch ein bisschen ins Extrem treiben und zwar in der Tatsache, dass man aus einer Kamera, die 4K aufnimmt, zwei Kameras machen kann. Bei Aufnahmen in 4K kann zum einen das 4K Bild gezeigt werden und zum anderen können die Pixel so vergrößert werden, dass daraus eine zweite Einstellungsgröße entstehen kann.

Ein weiterer Vorteil bei der Produktion in 4K ist, dass wir einen großen Qualitätsvorteil bekommen. Wenn ich ein 4K Bild für ein HD Bild produziere, bekomme ich ein viel qualitativ hochwertigeres HD Bild!

Außerdem ist die Nachhaltigkeit eines Projektes ein ganz wichtiger Punkt. Wir stellen unseren Kunden am Anfang eines Projektes immer wieder die Frage: Wie lange sind die Inhalte, die ihr in diesem Projekt kommuniziert, relevant? Je nachdem macht es Sinn, das Ganze in 4K zu produzieren, um möglicherweise auch noch in zwei bis drei Jahren auf die Aufnahmen zurückgreifen zu können, ohne Qualitätseinbußen akzeptieren zu müssen.

Ein weiterer Aspekt, auch produktionstechnischer Natur: Sollte es mal sein, dass die Kamera mal ein bisschen wackelt, habe ich die Möglichkeit mit 4K Bildern das Ganze im Schnitt zu stabilisieren und dadurch das Bild hochwertiger werden zu lassen.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass es bei jedem Projekt unterschiedlich ist, welche Auflösung eingesetzt werden soll.

Wollen wir einen schlanken Workflow haben und schnell produzieren, ist HD nach wie vor der Standard schlechthin, dadurch, dass es im Internet so gut abrufbar ist.

Denken wir bei einem Projekt über eine langfristigere Nutzung nach oder auch über die Vorteile, die Größen anpassen zu können oder qualitativ hochwertigere Bilder zu bekommen, ist 4K oder noch größere 8K Auflösung definitiv genauso relevant.

Falls ihr mehr rund um das Thema Bewegtbild erfahren wollt, geht zurück zu unserem Blog.


Über Stephan:

Stephans heimliche Leidenschaft sind To-Do Listen mit vielen Kästchen zum abhaken. Kein Wunder, dass er für ausreichend Projekte sorgt, um sicher zu sein, dass diese lang genug bleiben. Mit einer Faszination für alles, was einen Stecker hat und einem Auge fürs Detail, ist Stephan neben der Aufgabe als Geschäftsführer auch für die visuelle Umsetzung unserer Projekte zuständig.

Sitzt er nicht an seinem Laptop, findet man den Koffeinenthusiasten entweder an der Kaffeemaschine oder am Telefon durch das Büro wandernd. Manchmal auch beides…

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