Mehr als zwei Drittel der Menschen in Deutschland konsumieren Bewegtbildformate im Internet. Das bedeutet, Content ist sehr schnell verbrannt. Für Unternehmen wird es daher immer wichtiger, regelmäßig neue Videoinhalte bereit zu stellen.

Smartphones – und vor allem ihre Kameras – werden von Generation zu Generation besser. Schon lange haben Unternehmen dieses Potential für sich entdeckt, um eigenen Content zu produzieren. Doch ist diese Entwicklung ein Freifahrtschein für die Unternehmenskommunikation über das Smartphone?

Chancen und Risiken

Die Antwort auf diese Frage muss ganz klar heißen: Es kommt darauf an. Smartphone-Produktionen bringen Chancen und Risiken mit sich. Wichtig ist, dass Unternehmen diese kennen, um das Smartphone gezielt einsetzen zu können.

Die Chancen

Das Handy ist immer mit dabei. Für eine Smartphoneproduktion muss nicht Wochen vorher eine aufwendige Produktion geplant werden. Dieser Aspekt macht die Produktion kurzfristiger und kosteneffizienter möglich. Zudem spielt die Authentizität eine wichtige Rolle. Der Zuschauer bekommt durch ein selbst gedrehtes Smartphonevideo nicht den Eindruck einer „gekünstelten Werbewelt“. Vielmehr findet die Kommunikation direkt und auf Augenhöhe statt.

  • Schnell und flexibel
  • Günstig
  • Glaubwürdig

Die Risiken

Die Qualität von Smartphonevideos reicht für einige Formate aus, für andere sollte man jedoch von einer Smartphoneproduktion absehen. Die Qualität, beispielsweise von einem Imagefilm, spiegelt die Qualität ihres Unternehmens wider. Für offizielle Filme in der externen Kommunikation sollte daher eine professionelle Filmproduktion gewählt werden. Zudem spielen technische Komponenten eine Rolle: Ausgeglichene Lichtverhältnisse, ein guter Ton und eine vernünftige Stabilisierung können durch die Möglichkeiten eines Smartphones nur eingeschränkt gewährleistet werden. Außerdem kann das Smartphone Ihnen die Konzeption von Filmen nicht abnehmen. Selbst eine Smartphoneproduktion muss im Vorhinein gut durchdacht sein, damit der Film im Nachinein funktioniert. So stößt das Smartphone oft an seine Grenzen.

Ist der Smartphonefilm einmal gedreht, geht es an die Bearbeitung und dort sind viele überfragt, denn es gibt noch keine optimalen Tools, die die Post-Produktion auf dem Smartphone erleichtern. Wir haben bereits Kunden in einem eintägigen Workshop geschult und übernehmen oft die Post-Produktion. So kann der Kunde Geld sparen, bekommt jedoch einen qualitativen Film.

  • Qualität nicht für alle Zwecke
  • Ausgleich von Umwelteinflüsse nicht gewährleistet
  • Technische Komponenten wie Ton und Stabilisierung sind begrenzt
  • Post-Produktion kompliziert

Fazit: Ein gesunder Mix für den Erfolg

Wer glaubt, dass das Smartphone eine kostenlose Variante zu professionellen Produktionen und durchdachten Konzepten ist, wird über längere Sicht einen Verfall des Brandings und der Aufmerksamkeit für die eigenen Inhalte verzeichnen, denn nicht nur die Corporate Identity, sondern auch die Wertigkeit der Marke können so Schaden annehmen.

Qualität und Quantität

Die immer günstiger werdenden Produktionsbedingungen für hochklassige Videos setzen dabei die Kommunikatoren unter Druck, mitzuhalten, denn es reicht nicht mehr nur Content zu liefern, sondern dieser muss auch entsprechend aufbereitet sein. Hier ist ein guter Mix aus Qualität und schnell umgesetztem Content der Weg zum Erfolg. Eine Co-Existenz zwischen Smartphonevideos und professionellen Filmproduktionen ist absolut denkbar und sogar empfehlenswert. Insbesondere in der internen Kommunikation können Unternehmen von Smartphone-Videos profitieren.

Mögliche Formate für Smartphonevideos

  • CEO-Statement
  • Livestream
  • HR-Videos
  • Interviews
  • Kurze Impressionen von Events, Kongressen etc.

Hier erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihre Smartphonevideos verbessern können:

8 Tipps für bessere Smartphone Videos

 

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Über Stephan:

Stephans heimliche Leidenschaft sind To-Do Listen mit vielen Kästchen zum Abhaken. Kein Wunder, dass er für ausreichend Projekte sorgt, um sicher zu sein, dass diese lang genug bleiben. Mit einer Faszination für alles, was einen Stecker hat und einem Auge fürs Detail ist Stephan neben der Aufgabe als Geschäftsführer auch für die visuelle Umsetzung unserer Projekte zuständig.

Sitzt er nicht an seinem Laptop, findet man den Koffeinenthusiasten entweder an der Kaffeemaschine oder am Telefon durch das Büro wandernd. Manchmal auch beides…

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