Vor 10 bis 15 Jahren war der Imagefilm das Must-Have eines Unternehmens. Aber ist das heute auch noch so? Fest steht: Der Begriff „Imagefilm“ ist immer noch eines der meist gesuchten Keywords im Bereich Bewegtbildkommunikation. Warum er seine Relevanz nicht verloren hat, hat viele plausible Gründe: er bietet die Möglichkeit Neugierde zu generieren, dem potentiellen Kunden den Mehrwert einer möglichen Zusammenarbeit aufzuzeigen und stellt das Unternehmen kurz und bündig vor. Damit der Imagefilme diese Ziele erfüllt, gibt es bei der Erstellung eines Imagefilms einige Grundsätze, die zu beachten sind.

Die audiovisuelle Visitenkarte 

Der Imagefilm vermittelt Mitarbeitern, Kunden und Kooperationspartnern einen ersten Eindruck des Unternehmens – wie eine Visitenkarte. Doch niemand möchte mehr ellenlange Filme sehen, in denen das Unternehmen sich selbst ins beste Licht rückt. Das ist weder interessant noch glaubwürdig für den Zuschauer. Natürlich geht es darum, das Unternehmen kurz und bündig vorzustellen und es dem Zuschauer näher zu bringen. Jedoch ist dies nicht mehr die Hauptaufgabe eines Imagefilms. Viel wichtiger ist es, den Mehrwert für den Zuschauer herauszustellen, also hervorzuheben, warum der Zuschauer sich näher mit dem Unternehmen beschäftigen sollte.

Authentizität schafft Sympathie und Vertrauen

Meist gefällt der Imagefilm dem Unternehmen selbst besser als denen, an die er gerichtet ist. Authentizität ist der entscheidende Faktor bei der Produktion eines Imagefilmes. Ein reales Bild des Unternehmens zu zeigen, bringt dem Zuschauer viel mehr, als zum x ten Mal ein perfektes Firmenportrait zu sehen. Individuelle Eigenschaften, echte Mitarbeiter, reale Werte und ein wahrheitsgetreues Firmenumfeld – das sind Aspekte, die ein Unternehmen einzigartig und unverwechselbar machen. So kann es sich klar positionieren und von anderen Unternehmen abheben.

In der Kürze liegt die Würze

Der Imagefilm soll Aufmerksamkeit schaffen – nicht Wissen vermitteln. Im Fokus steht der Zuschauer und seine Neugierde zu wecken. Dabei gilt der Grundsatz: Weniger ist mehr. Der Zuschauer soll nach dem Imagefilm nicht alles über das Unternehmen wissen, sondern lediglich neugierig werden, sich mit ihm auseinanderzusetzen.

Primäre und sekundäre Faktoren

Bei der Produktion von Imagefilmen spielen primäre und sekundäre Faktoren eine Rolle:

Primäre Faktoren: Das sind die Inhalte des Imagefilmes, welche über Interview-Statements oder einen Beitragstext übermittelt werden, wie z.B.:

  • Wer bin ich?
  • Was mache ich?
  • Und warum solltest du dich mit meinem Unternehmen auseinandersetzen?

Sekundäre Faktoren: Das sind die Aspekte, die unterschwellig auf Bildebene mitschwingen, jedoch sehr wohl vom Zuschauer indirekt wahrgenommen werden.

  • ein hochwertig produzierter Film schließt auf Qualität
  • die Umgangsweise im Team schließt auf die Mitarbeiterwertschätzung
  • die Menschen, die bei Ihnen arbeiten, zeigen was Sie für ein Mensch sind
  • die Musik spiegelt die Stimmung in Ihrer Firma wieder
  • usw.

Fazit: Was sollte man bei der Entwicklung eines Imagefilms beachten?

  • Neugierde generieren
  • Aufmerksamkeit schaffen
  • Authentizität vermitteln

Wenn man deutlich, prägnant und authentisch kommuniziert, öffnet er die Tür in das Unternehmen und entscheidet darüber, ob der erste Kontakt mit einem Interessierten zustande kommt.

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Über Stephan:

Stephans heimliche Leidenschaft sind To-Do Listen mit vielen Kästchen zum Abhaken. Kein Wunder, dass er für ausreichend Projekte sorgt, um sicher zu sein, dass diese lang genug bleiben. Mit einer Faszination für alles, was einen Stecker hat und einem Auge fürs Detail ist Stephan neben der Aufgabe als Geschäftsführer auch für die visuelle Umsetzung unserer Projekte zuständig.

Sitzt er nicht an seinem Laptop, findet man den Koffeinenthusiasten entweder an der Kaffeemaschine oder am Telefon durch das Büro wandernd. Manchmal auch beides…

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