Die Produktion von regelmäßigem und relevantem Content ist wichtig, um seiner Zielgruppe einen Mehrwert zu bieten und an Aufmerksamkeit zu gewinnen. Unternehmen haben unterschiedlichste Möglichkeiten, Interessenten, Kunden und Kooperationspartnern informierende und unterhaltsame Inhalte zu bieten – zum Beispiel durch einen Blogeintrag, Printmedien oder durch einen Film.

170327_redaktionsplan_grafik_01_0.22
Bewegtbildinhalte spielen dabei eine immer wichtigere Rolle: Laut einer Studie werden sie in 2019 voraussichtlich mehr als 80% des gesamten Internet-Traffics ausmachen. Denn Inhalte werden über die auditiven visuellen Sinne weitaus besser verstanden und bleiben länger in den Köpfen der Zielgruppe hängen. Immer mehr Unternehmen setzen auf dieses Medium, auch, weil in den letzten Jahren eine Vergünstigung der Produktionsbedingungen stattgefunden hat. Dort, wo ein Imagefilm früher auch mal gut sechsstellige Summen kosten konnte, ist dies heute, je nach Umfang der Produktion, für unter 10.000 Euro möglich! Doch auch solche Summen können insbesondere mittelständische oder kleine Unternehmen oft nicht mehrfach im Jahr in die Hand nehmen. Das bedeutet aber nicht, dass nach ein bis zwei produzierten Filmen Schluss sein muss.

Die Lösung: Schnittmaterial aufbereiten

Oft wird an einem Drehtag weitaus mehr Material produziert, als in dem fertig geschnitten Film genutzt werden kann. Aus diesem Rohmaterial können weitere, kurze Sequenzen entstehen. Auch bereits verwendete Aufnahmen oder ein längerer Film kann in kleine Snacksize-Videos aufgeteilt werden, um Inhalte nach einiger Zeit wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Außerdem ist es sinnvoll, bereits am Produktionstag über den Tellerrand zu blicken und nach Möglichkeit auch Inhalte über das Drehbuch und die geplanten Kameraeinstellungen hinaus einzufangen. Daraus können weitere, kurze Filme geschnitten werden, die neue Inhalte liefern, ohne dass dafür noch ein weiterer Drehtag kalkuliert werden muss.

Bei Filmen, in denen es inhaltlich um Zahlen, wie zum Beispiel Statistiken geht, welche sich im Laufe der Zeit verändern können, bietet es sich an, den Film durch eine neue Sprachaufnahme zu aktualisieren oder Grafiken mit aktuellen Informationen einzubauen.

Erneut veröffentlichen

Über die Aufbereitung von Film- und Schnittmaterial hinaus ist es ebenso wichtig, bestehende Bewegtbildinhalte nicht nach einem einmaligen Post in Vergessenheit geraten zu lassen, sondern diese mehrfach zu teilen – zum Beispiel auf weiteren Websites, auf denen sich die Zielgruppe aufhält. Auch saisonale oder temporäre Ereignisse können als Aufhänger genutzt werden, um einen Film erneut zu veröffentlichen.

Fazit

Content Recycling bietet eine sehr gute Möglichkeit, seiner Zielgruppe aus bestehenden Ressourcen weitere Inhalte zu bieten – was sich langfristig natürlich positiv auf das Ranking, den Traffic und die Aufmerksamkeit auswirkt. Stellen Sie sich also immer wieder die Frage, wo und wann Inhalte erneut gepostet oder aufbereitet werden können!

zurück zum Blog


Über Ramona:

Als Allzweckwaffe in der Koordination und Durchführung unserer Projekte ist Ramona zentrale Ansprechpartnerin und unterstützt hunderteins nicht nur organisatorisch, sondern treibt unsere Filme auch konzeptionell als Regisseurin nach vorne. Dabei schafft die ausgebildete TV Redakteurin es mit Leichtigkeit Telefonhörer, Notizblock, Handy und eine Teetasse auf einmal zu balancieren und ganz nebenbei die nächste Konzeptidee aus dem Ärmel zu schütteln. Als überzeugte “Mit dem Fahrrad zur Arbeit”-Fahrerin trotzt sie täglich Wind und Wetter, um jeden Tag gut gelaunt die Anrufe und Mails unserer Kunden zu beantworten.

RO_01_web

 

  • Share:

KREATIVE KOMMUNIKATION AUS BONN

Groß oder klein - wir haben die passende Lösung immer dann, wann sie gebraucht wird. Wir laden Sie ein, Ihre Idee mit uns bei einem Kaffee zu besprechen und freuen uns auf Ihre Anfrage.