Wenn man den Plan gefasst hat, einen Film in seiner Unternehmenskommunikation einzusetzen, stehen viele Unternehmen zunächst erstmal vor vielen Fragen. Beantwortet man jedoch vorab einige dieser Fragen, ist die Herangehensweise an ein Bewegtbildprojekt schon um ein Vielfaches erleichtert.

1. Wie läuft eine Produktion ab? 

Zunächst ist es für das Verständnis wichtig zu wissen, welche Schritte ein Bewegtbildprojket durchläuft. Ein klassisches Bewegtbildprojekt umfasst vier Phasen: Konzeption – Vorproduktion – Produktion – Post-Produktion.

Hier gibt es mehr zu diesem Thema:

Welche Produktionsschritte durchläuft ein Bewegtbildprojekt?

Welche Produktionsschritte durchläuft ein Bewegtbildprojekt?


 

Um die Produktion im Vorhinein in die richtige Richtung zu lenken, ist es ratsam, die grundlegenden Fragen zu klären:

2. Was wollen Sie mit dem Film erreichen? 

Die erste Frage, die man sich stellen sollte, ist, welches Ziel mit dem Bewegtbild-Content verfolgt wird. Welches Problem soll aufgelöst werden? Ob um Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Thema zu erregen oder ein neues Produkt vorzustellen – mit einem Film lassen sich auch erklärungsbedürftige Inhalte leichter an ein breites Publikum übermitteln. Durch die Ansprache zweier Sinne – das Hören und das Sehen – bleiben Inhalte länger im Gedächtnis der Zielgruppe.

3. Wen wollen Sie mit dem Film erreichen?

Natürlich soll der fertige Film auch die richtigen Zuschauer ansprechen und von diesen gesehen werden. Deswegen stellt sich natürlich schon vorab die Frage: Wie kann man die Zielgruppe erreichen und welche Inhalte sind dabei relevant? Dafür ist es wichtig zu wissen, wie die Zielgruppe tickt und was sie beschäftigt. Mit welchen Messages kann ich die Zielgruppe ansprechen? Wo erreiche ich die Zielgruppe und welche Kanäle sind relevant? Wenn man sich vorab mit diesen Fragen beschäftigt, ist der Grundstein für einen erfolgreichen Film gelegt:

  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Wie erreichen wir sie?
  • Wo erreichen wir sie?

4. Wie soll der Film umgesetzt werden?

Um die Frage zu klären, wie der Film im Endeffekt aussehen soll, sollte man sich fragen, welche Inhalte für den Film besonders wichtig sind und im Fokus stehen sollen. Hier ist es oft ratsam, vorab Inhalte im Unternehmen zusammenzutragen.

5. Haben Sie Vorgaben?

In einem Erstgespräch wird dann auch die Frage angesprochen, ob es bestimmte Vorgaben für den geplanten Film gibt. Eventuell existieren bereits konkrete Inhalte, die vermittelt werden sollen und die schon definiert werden können. Gibt es Hintergrund-Materialien, die die Inhalte konkretisieren und weitere Informationen liefern? Hilfreich dabei sind vom Unternehmen bereitgestellte Blogartikel, Broschüren etc.

6. Wie sieht Ihr Corporate Design aus?

Die meisten Unternehmen besitzen eine Corporate Identity. Auf dieser Grundlage wird der Film gestaltet, damit er sich optimal in die Unternehmenskommunikation einfügt. Sehr hilfreich können zudem Referenzfilme als Orientierung für die Umsetzung des Films sein. So kann man eine Stilrichtung oder eine gewisse Anmutung des Films anstreben. Von einer Smartphoneproduktion bis hin zu einem Kinofilm gibt es eine weite Bandbreite der Realisation. Ein Beispiel kann also besonders gut helfen, die richtige Richtung des Films zu verfolgen.

7. Welche Aspekte der Logistik stellen sich in der Planungsphase?

Fragen bezüglich der Logistik sind auch immer relevant. Die Logistik umfasst alles, was für den Film interessant sein könnte. Wichtige Fragen können folgende sein:

  • Werden Protagonisten benötigt? Wenn ja, wie viele?
  • Wo soll der Film produziert werden?
  • Wann soll der Film produziert werden?
  • Wie schnell soll der Film produziert werden? Wann benötigen Sie den Film?

Über all diese Fragen kann man sich zu Beginn des Bewegtbildprojekts bereits Gedanken machen und die Antworten als Briefing mitgeben. Umso genauer die Fragen beantwortet werden, umso detaillierter ist das Briefing und die Vorgaben für den Film. So kann sichergestellt werden, dass der Film möglichst effizient und schnell produziert wird und er am Ende den Wunschvorstellungen entspricht.

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Über Stephan:

Stephans heimliche Leidenschaft sind To-Do Listen mit vielen Kästchen zum Abhaken. Kein Wunder, dass er für ausreichend Projekte sorgt, um sicher zu sein, dass diese lang genug bleiben. Mit einer Faszination für alles, was einen Stecker hat und einem Auge fürs Detail ist Stephan neben der Aufgabe als Geschäftsführer auch für die visuelle Umsetzung unserer Projekte zuständig.

Sitzt er nicht an seinem Laptop, findet man den Koffeinenthusiasten entweder an der Kaffeemaschine oder am Telefon durch das Büro wandernd. Manchmal auch beides…

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